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Rezension: Brandon Sanderson – Nebelgeborene Saga

Seit über ei61DzkrydIML._SX352_BO1,204,203,200_ntausend Jahren ist die Welt von Asche bedeckt. Seit über eintausend Jahren herrscht der unsterbliche Obersten Herrscher und versklavt das Volk der Skaa. Die Hoffnung scheint längst verloren, bis eines Tages ein junger Mann mächtige Fähigkeiten entwickelt und eine Schar von Rebellen versammelt. Sein Plan: Er will sie ebenfalls die Kontrolle über die magischen Kräfte lehren – und den allmächtigen Obersten Herrscher stürzen …

Heute nehme ich meine momentan absolute Lieblingssaga unter die Lupe. Undzwar geht es heute um die Nebelgeborene-Saga von Brandon Sanderson. Sanderson beeindruckt immer wieder mit inzwischen verschiedenen Einzelwerken und anderen Reihen, aber mein persönlicher Liebling sind die ersten Bücher, die ich von ihm las. Der erste Band war ein Zufallsfund, ich hatte von dem Autor und von den Büchern bislang noch nichts gehört und suchte einfach mal eine neue Reihe zum Lesen. Also wanderte der erste Band mit nach Hause und wurde von mir sogleich verschlungen. Die Geschichte rund um das Straßenmädchen Vin, die ihr Talent zur Allomantie entdeckt, ist einfach fesselnd und manches Mal recht unvorhersehbar. Der junge Mann, der im Klappentext Erwähnung findet, spielt keine so große Rolle, wie man vielleicht meinen könnte. Das Konzept der Allomantie ist mal etwas anderes im Vergleich zur „normalen“ Magie und setzt den handelnden Personen neue Grenzen, die es zu überwinden gilt.
Die Geschichte in den momentan noch vier Büchern ist ab dem 4. Teil in einen zweiten Zeitark geteilt, der deutlich nach den Geschehnissen der ersten drei Teile spielt. Wo es vorher ein dunkles Fantasy/Mittelalter Setting gab, findet man sich nun in „Jäger der Macht“ in einer Steampunkartigen Welt wieder, die Elemente der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhundert beinhaltet.

Das Reich Scadrial hat sich in den letzten dreihundert Jahren gravierend verändert: Die Nebelgeborenen haben ihre Schwerteabff7c44e49e4e3097c127468c581871r gegen Schusswaffen eingetauscht, und die Helden von einst sind längst zur Legende geworden. In dieser Zeit kommt Waxillium Ladrian nach zwanzig Jahren in der Einöde zurück in die Hauptstadt Elendel, um seinen Pflichten als Oberhaupt einer adeligen Familie nachzukommen. Doch in der Stadt lauern Gefahren, mit denen er nicht gerechnet hatte …

Das neue Konzept ist bei vielen Fans der bisherigen Reihe nicht sooo gut angekommen, da sich das Setting doch stark änderte und die damaligen Helden nur noch Legenden sind. Ich persönlich finde es allerdings nicht schlimm, da Sanderson es auch in diesen Band wieder schafft, Spannung herzustellen und tolle Charaktere zu zeichnen. Der neue Held Wax und sein alter Freund Wayne sind einfach herrlich, vorallem Wayne hat mir mehr als einmal ein Schmunzeln oder ein Lachen auf die Lippen gezaubert.
Hier erwarte ich mit Spannung den neuen Band, der im Englischen bereits erschienen ist. Hoffentlich kommt bald neues.

 

Preis je Band: ca. 15 €
Seiten: um die 900 Seiten
Verlag: Heyne

Persönliche Wertung: 5 von 5

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