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Rezension: Richard Schwartz – Der Wanderer

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Sein Debüt „Das Erste Horn“ eroberte die Herzen der Fantasyfans im Sturm. Seine Romane um „Das Geheimnis von Askir“ wurden von Lesern und Presse gefeiert. Seine neue Saga „Die Götterkriege“ machte Richard Schwartz zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Fantasy-Autoren. Mit dem sechsten und abschließenden Band der „Götterkriege“ steht nun der Höhepunkt der Serie bevor – Havald, der Engel des Todes, und der Nekromantenkaiser stehen sich in der letzten Schlacht gegenüber. Wird sich die Prophezeiung erfüllen?

Ich würde an dieser Stelle sehr gerne schreiben, dass das lange Warten sich gelohnt hätte. Dass ich absolut zufrieden bin und die Reihe jederzeit wärmstens weiter empfehlen würde. Aber nun kann ich das nur sagen, wenn die Leute mit einem absolut enttäuschenden Ende zurecht kommen, auch wenn der Rest der Reihe Bombe war. Ich habe die Reihe verschlungen, mich immer auf den nächsten Band gefreut und gebangt und gelitten, an manchen Stellen auch schwer schlucken müssen. Aber das Ende ist vollkommen flach, übereilt und unglaubwürdig. Dieser Band hat keinerlei Tiefe und viele Dinge, die Rätsel aufgegeben haben, werden einfach schnell abgekanzelt und man wird vor flache Tatsachen gestellt. Der Kampf gegen den ach so übermächtigen Feind nimmt noch nicht mal zwei Seiten des Buches ein und ist vollkommen unspektakulär. Insgesamt 14 Bücher füllt dieser Krieg, dieser gesamte Konflikt gegen einen Gegner, der lange unantastbar und grausam schien. Und am Schluss steht ein allmächtiger Protagonist/Gott/Supermegaheld da, fuchtelt noch nicht einmal bedeutungsvoll mit der Hand und schon liegt der ach so gefürchtete Nekromantenkaiser heulend und wimmernd am Boden. So wie die Reihe vorher aufgebaut war, hat man da echt mehr erwartet. Von daher eine miese Bewertung von mir. Sollte noch mehr von Schwartz aus diesem Universum kommen, werde ich es wohl nicht mehr lesen.

 

Preis: 10,99€
Seiten: 528 Seiten
Verlag: Piper

Persönliche Wertung: 2,5 von 5

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